Mittwoch, 2. Juni 2010

Max Planck, gourmetverdächtig **
















Glücklich, wer eine solche Kantine hat!

Die aus Feinkost-Böhm-Wurzeln hervorgegangene Stuttgarter Gourmet Compagnie bespielt solch prominenten Einrichtungen wie das Regierungspräsidium, die Max-Planck-Institute oder das Opernhaus. Ganz hervorragend sind ihre üppigen Salatbüffets und feinen Fischgerichte. Etwas kritischer bin ich jedoch bei meinem eigentlichen Forschungsobjekt.

Menge: genügend
Spätzle: selbstgemacht
Käse: eine abenteuerliche Mischung aus Roquefort, Emmentaler, Brie und Parmesan
Zwiebeln: reichlich
Viskosität: feucht, sahnig, sämig
Beilage: Beilagensalat nach Wunsch + Suppe oder Dessert
Zubereitungszeit: ?
Abgang: leicht
Preis: unglaubliche 3,60 € für Interne / 50 Cent Aufschlag für Externe
Bewertung: Die Preissensation! Eine lobende Erwähnung finden die vielfältigen Beilagen und die lecker geschmälzten Zwiebeln. Leider enttäuschen die soften Kässpätzle, die zu einer cremig-homogenen Substanz zusammenmatschen. Vielleicht ist dieses Gericht doch nicht als Kantinenessen geeignet?

PS
Apropos Feinkost Böhm: vielleicht mundet das Altbekannte doch in der Fremde ganz besonders?

Lokalität:
Gourmet Compagnie
@Max-Planck-Institute Stuttgart
Heisenbergstr. 1
70569 Stuttgart

Kommentare:

  1. Vier Euro zehn? Ich glaub´, mein Spätzleschaber quiescht! Kommt der Teig containerweise aus Taiwan? Oder wird die Küche aus Fördermitteln der Lebensmittelforschung subventioniert?

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  2. Gemach, Gemach, in Taiwan haben wir noch kein MPI. Dafür ein Partnerinstitut in Shanghai.

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  3. Kommt man hier ohne weiteres rein oder muss man Mitarbeiter sein?

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  4. Zu den vier K´s, die mir schmerzlich fehlen, gehört eindeutig diese Kantine!

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